Marcel Signer

 

Volksabstimmung

4. März 2018
Hierzu meine persönlichen
Meinungen,

Erklärungen und

Argumente:

NEIN zu #NoBillag

 

February 17, 2018

Ausgangslage:

DIe Befürworter dieser Initivatie möchten die Gebühren für Radio- und Fernsehen abschaffen; die Billag macht für diese Gebühren das Inkasso.

Vierte Gewalt - unverzichtbar:

Eine vierte Gewalt mit einem unabhängigen und vielfältigen Radio- und Fernsehangebot ist für unsere direkte Demokratie unverzichtbar. Bei Annahme der Initiative muss nicht nur die SRG den Betrieb einstellen, auch 35 regionalen Radio- und TV-Stationen droht das Aus. Gerade in der Schweiz, wo die Bürgerinnen und Bürger mehrmals pro Jahr über teils komplexe Vorlagen befinden und wo die sprachliche und geographische Vielfalt gross ist, wäre das verheerend.

Wollen wir?

  • Medien-Monopoly für Reiche und Mächtige?

  • Kommerz statt Qualität?

  • Verlust der regionalen Vielfalt? (Ein Romanisch-Kurs für die Befürworter?)

  • Höhere Kosten für weniger Inhalt?

Ich nicht. Darum ist mein Votum:
NEIN zu #NoBillag

Ist mir diese direkte Domokratie auch in der 4. Gewalt etwas wert? Ja, nämlich ab 2019 = CHF 1.- / Tag !!

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Ausgangslage:

Die Reform Altersvorsorge 2020 soll die Renten sichern und die Altersvorsorge an die gesellschaftliche Entwicklung anpassen.

Die Altersvorsorge ist das wichtigste Sozialwerk der Schweiz. Ihre finanzielle Stabilität ist in Gefahr, weil in den nächsten Jahren geburtenstarke Jahrgänge das Pensionsalter erreichen, die Lebenserwartung steigt und die Zinsen ausgesprochen tief sind.

Mein Votum ist:
JA zur AHV-Reform 2020 - ja zu beiden Vorlagen

Warum JA?

Grundsätzlich muss unser Sozialwerk AHV, dass es seit 1948 gibt, den neuen gesellschaftlichen Entwicklungen angepasst werden. Als 1948 die AHV eingeführt wurde, erhielten die damaligen Pensionierten BürgerInnen sofort die Rente, obwohl sie nichts einzahlten. Die 18-jährigen von 1948 (heute: 88-jährig) zahlten fast 50 Jahre in die AHV ein, ohne einen Rappen zu erhalten.

Zwischen 1948 und 1997 gab es 10 AHV-Revisionen; seit fast 20 Jahren debattieren unsere PolitikerInnen und kommen keinen Schritt weiter. Die AHV muss dringend reformiert werden! Bei einem Nein zu diesen beiden Vorlagen, werden unsere Parlamtentspolitiker in Bern nochmals 10 Jahre nach Lösungen ringen und nichts lässt uns hoffen, dass dies dann besser sein wird, als diese Reform 2020.

Nicht alles ist perfekt und wird es auch nicht sein; es ist aber ein Schritt in die richtige Richtung - eben einen Schritt und nicht "Treten an Ort - was uns weiter bringt und die AHV zumindest bis ca. 2030 weniger "verschulden" lässt.

Was ändert:

a) Umwandlungssatz der Pensionskassen sinkt von 6,8 auf 6,0 Prozent - schrittweise bis 2021 (auf ordentlichen Beiträgen)

b) Ausgleichsmassnahmen innerhalb der 2. Säule (Senkung des Koordinationsabzuges / Erhöhung der Altersgutschriften)

c) AHV-Rente wird um CHF 70.- / Monat erhöht (nur für Neurentner; leider im Giesskannenprinzip)

d) Plafond für Ehepaare wird von 150% auf 155% erhöht (maximal also CHF 3'751.- / Monat)

e) Rentenalter der Frauen steigt von heute 64 Jahre auf 65 Jahre (schrittweise ab 2018 in Schritten à 3 Mte)

f) Flexibilisierung des Altersrücktritte (von 62 bis 70 Jahren)

Wie wird diese Reform bezahlt?

a) Verschiebung: 0,3 Prozentpunkte Mehrwertsteuer fliessen ab 2018 nicht mehr in die IV sondern in die AHV

b) Die Mehrwertsteuer steigt ab 2021 um zusätzlich 0,3 Prozentpunkte auf 8,3% (ca. CHF 2,1 Milliarden)

c) Lohnabzüge werden um 0,3 Prozentpunkte erhöht (0,15% für Arbeitgeber und 0,15% für den Arbeitnehmer) - ca. CHF 1,4 Milliarden

d) Die Frauen finanzieren mit dem erhöhten Pensionsalter um 1 Jahr (also bis 65) einen Beitrag von CHF 1,3 Milliarden

e) Bundesbeitrag zu Gunsten der AHV ca. CHF 600 Millionen

Die AHV-Reform 2020 bringt ab 2030 rund CHF 5 Milliarden Mehreinnahmen jährlich

Schlussbemerkung:

Für die Sicherung unserer Altersvorsorge gibt es nur 3 Hebel:

a) Einnahmen erhöhen (MwSt und Lohnprozente)

b) Renten kürzen (will vermutlich niemand)

c) Rentenalter erhöhen (keine Partei möchte Wähler verlieren und darum sprechen unsere Politiker ungerne davon; es gibt auch immer mehr "ältere" Wähler, die es zu "vergraulen" und zu verlieren gilt!
wir kommen jedoch nicht darum herum, das Pensionsalter stufenweise von 65 Jahre auf zB 67 Jahre zu erhöhen (umliegende Staaten haben dies ja bereits oder haben die Erhöhung schon beschlossen)

Besten Dank für Ihre JA-STIMME - 2x !!!

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